Tag 2: fast übernommen
Meile 11.5 – 27.8
Gestern Nacht hat es geregnet, wobei geregnet vielleicht zu spezifisch ist. Wir haben in einer Wolke geschlafen. Bob war Morgens von außen nass und von innen hatte sich Kondenswasser abgesetzt, was vermutlich an den niedrigen Temperaturen lag.
Nach dem Aufstehen und Packen sind wir ca. zwei Meilen gelaufen, bevor wir Oatmeal zum Frühstück gemacht haben. Es gab Apple-cinnamon, was sehr süß und gut war.
Wir liefen an Hauser Creek vorbei und dann ein gutes Stück bergauf, wobei auf das zwei Tage alte Podcast-Angebot zurück gegriffen wurde.
Als wir gegen Mittag in Lake Morena (ca. Meile 20) angekommen sind haben wir Lucy wiedergetroffen, die am ersten Tag bis Lake Morena gelaufen war. Sie war gerade beim Aufbruch, meinte sie hätte sich wohl gestern etwas übernommen, musste ihr Zelt daraufhin im Dunkeln aufbauen und wolle heute nicht so weit laufen. Wir sollten sie Abends wiedertreffen.
Wir sind anschließend zur Hikerbox in der Rangerstation gegangen. Diese ist berüchtigt, weil viele Leute Gear nach den ersten ein/zwei Tagen aussortieren und hierlassen.
Wir haben ein paar Ziplockbeutel und eine Tüte instant Vierkäse Kartoffelbrei mitgenommen.
In den Terrarien neben der Hikerbox konnten Schlagen bewundert werden, die die Ranger hier halten.
Zum Mittagessen wurde eine Linsensuppe (noch aus der Hikerbox bei Scout & Frodo) mit dem Kartoffelbrei kombiniert. Es hat sehr gut geschmeckt. Nach einiger Zeit kam ein Volunteer Park Ranger des Zeltplatzes auf uns zu und erklärte uns, dass der Ranger uns hier 30$ Geldstrafe aufbrummen würde, weil man den Tisch, an dem wir aßen, mieten müsse. Wir suchten schnell das Weite, wunderten uns jedoch sehr auf Grund des sonst fast komplett leeren Zeltplatzes.
Im Malt Shop wurden anschließend ein paar Tortillas gekauft, wobei später auffiel, dass es sich um Maistortillas handelte. Diese, wie wir feststellen mussten, schmecken uns überhaupt nicht. Außerdem nutzten wir das WLAN um den Blogbeitrag des ersten Tages zu vollenden und zu veröffentlichen.
Überrascht waren wir auch über die hohe Anzahl an Pickups, die teilweise unnötig lang und groß sind. Wir haben außerdem zwei Pferde mit Reitern auf dem Parkplatz gesehen und Hana getroffen, die Chicken Nuggets gekauft hat. Eine halbe Stunde später saß sie mit vollem Bauch am Wegesrand.
Nachdem wir noch ein ganzes Stück weiter gegangen sind, wobei wir die Zubringerstraße zum Monument kreuzten, schlugen wir Bob auf einem Hügel mit Blick über Highway 8 auf.
Mit uns zelteten Hana und Lucy. Abends kam noch James aus Vancouver zum Quatschen dazu, welcher gerade an seinem ersten Tag 28 Meilen hinter sich hatte. Wir konnten Bob und alle feuchten Gegenstände in der Abendsonne trocken.
Dieser Tag war zu lang und wir wollen schauen, ob wir die nächsten Tage etwas langsamer machen können.









Tolle Trailakrobatik! Dann wollen wir mal hoffen, dass das Wetter sich nicht auf nass einschiesst.
Es klingt so, als ob Ihr morgens aufwacht, packt (wie lange dauert das?), dann erst mal eine Weile lauft, bevor Ihr fruehstueckt? Es macht Spass, in Gedanken mitzulaufen!
Viele Gruesse auch von Lucas und Alex. Sie sind ganz neidisch!
Wir mussten uns erst einspielen, aber inzwischen geht das schon schneller. Wir schätzen ne halbe Stunde mit Zähne putzen, Sonnencreme und Co…
Was die Reihenfolgen angeht sind wir noch am ausprobieren und sehr flexibel 😉